July 31, 2011

Romantisches Handytäschchen

Zwei Lagen Stoff und eine Lage Volumenvlies werden zusammen genäht. Hier je 9x33 cm. An der ängsseite bleibt eine kleine Öffnung zum Wenden.

Dann die Nahntzugabe des Vlieses bis kurz vor der Naht abschneiden.

Wenden.

So zum Täschchen falten.

Eventuell ein bißchen verzieren, Seitennähte schließen. Fertig!

July 26, 2011

Socken stricken

Habe meine Mimi-Maus mit ein paar Socken beglückt.

Vor einer Weile enstanden diese, mal ausnahmsweise für mich.
Feurig, oder?

Kartoffelgemüse

Schnell, einfach, preiswert und lecker.

Zutaten:
Kartoffeln, Fleischwurst (Wiener, Frankfurter und Co. sind auch ok), Salz, Pfeffer, edelsüßes Parikagewürz und getrockneten, geriebenen Majoran.

Zubereitung:
Kartoffeln in kleine Würfel schneiden, in einen Topf geben und Gewürze dazu.


Nun mit Wasser gerade soweit aufgießen, dass noch ein bißchen was von den Kartoffeln rausschaut.
Topf auf den Herd und zum Kochen bringen. Dann runterschalten und noch 20 Minuten köcheln lassen.

Achtung: NICHT zwischendurch den Deckel aufmachen und gucken oder gar umrühren. Das ist nicht nötig. Im Gegenteil, dann hängt alles an.

In der Zwschenzeit die Wurst in kleine Stücke schneiden. Diese werden untergemischt, wenn die Kochzeit um ist.
Sollte es zu dünnflüssig sein, waren die Kartoffeln zu frisch und haben zuviel Wasser abgegeben. Dann kann man mit Soßenbinder oder Kartoffelbreipulver etwas eindicken.

Guten Appetit!

July 15, 2011

Wer mag das sein?



Dieser kleine Kerl hier wird bald Teil von etwas größerem sein.

(Leider meint meine Kamera nur noch unscharfe Bilder machen zu müssen...grrrrr...)

July 13, 2011

Stickerei auf Reisen

Da ich gerne mal was zum Sticken mitnehme, wenn ich unterwegs bin, war ich immer auf der Suche nach dem idealen Täschchen für alles was man eben so zum Sticken braucht.
Warum nicht selbst machen, habe ich mir gedacht und hier ist das Ergebnis.

Hier findet alles was man benötigt seinen Platz. Zum einen das Stickprojekt selbst, dann Nadeln, eine Schere und Stifte zum Markieren auf der Vorlage z.B.

Und dann natürlich das Garn. Ich werde wohl noch ein weiteres Täschen für Garn machen, welches ich dann einfach mit Klettband an diesem befestigen werde, um es so immer nach Bedarf erweitern zu können. Je nachdem wieviele verschiedene Garne gerade benötigt werden.

Man rollt es einfach zusammen und schnürt es zu. So:

July 12, 2011

Mein erstes Patchworkprojekt

Ja, ja, ja, ich freu mich ganz dolle.
Ich habe es geschafft. Selbst ausgedacht und genäht.
Sicher für viele andere nichts besonderes, aber für mich bedeutet es ganz viel. Und es hat echt Spaß gemacht.
Die Rückseite ist mit nur einem Stoff genäht (den lilafarbenen) und mit einem Hotelverschluss, ich mag Reißverschlussnähen nicht gerne und ist auch kostengünstiger so.

Achja, das Rollenschneidemesser ist wirklich sauscharf, kann ich aus eigener Erfahrung nun berichten. Oder besser mein rechter Zeigefinger, auf den es drauf gefallen ist. Das gute daran: Die Klinge ist so scharf, dass es gar nicht weh tut. Aber blutrünstig ist es. :-(

July 11, 2011

Und noch mehr neue Stoffe

Ich konnte nicht widerstehen.
Ich habe zufällig bei Butinette genau den Stoff gefunden, der mir noch für mein künftiges Faschingskostüm fehlt, und das auch noch für läppische 2,95€/m.
Da musste ich doch gleich mal schauen, was es noch so gab und habe noch 2 Patchworkpakete und ein Restepaket erstanden.
Jetzt muss ich aber auch mal das Nähen anfangen, ich weiß.


June 26, 2011

Stoffmarkt Holland

Heute war der holländische Stoffmarkt in Frankfurt/Main und ich mittendrin. Zum ersten Mal. Ich war begeistert über die Auswahl und auch die Preise sind teilweise echt ordentlich. Natürlich habe ich auch was mitgenommen.

Diese Stoffe sind für mein Faschingskostüm für die kommende Saison. Der orangefarbene Stoff wird eine Hose, das schwarze ein Top und das braune ein Mantel. Verziert mit Gold. Was kann das sein?

Dann noch ein Rollen-Cutter-Messer und ein Bügelvlies, denn ich will mich mal am Patchwork versuchen, habe ich bisher noch nie gemacht.

Wunderschöne Fat Quarters habe ich erstanden, die braunen sollen mal einen Wandbehang ergeben. Da brauche ich aber auch noch ein paar andere Farben. Ist also noch in Planung, kann noch dauern.

Und dann noch diese halb-Meter-Stücke. Besonders der Stoff mit den Matrioschkas hat es mir angetan. Der wird für kleine Kissenbezüge für das Schlafzimmer benutzt. Da freu ich mich schon drauf.

April 20, 2011

Mein großer Bruder (1967-2011)


Als mein Bruder vor fast 44 Jahren geboren wurde, war ein klein und zierlich, fast zerbrechlich. Keiner konnte ahnen zu welch stattlicher Größe er heranwachsen würde. Unsere Mama half ein wenig nach mit Haferflocken und setzte einen Grundstein für einen gesunden Appetit. Ich glaube fast jeder von uns hat es mal miterlebt, wenn er mit viel Freude und Genuss riesengroße Schnitzel mit Pommes oder Steaks verdrückte, Braten und Garnelen kiloweise auf den Grill legte. Mir hat er sogar einmal während der Weihnachtsvorbereitungen so ganz nebenbei ein ganzes Blech Vanillekipferln weggefuttert.
Aus Erzählungen weiß ich, dass er als ich geboren wurde ein stolzer großer Bruder war, der mit viel Geduld mit Holzklötzchen einen Turm nach dem anderen baute, die ich dann wieder umwerfen durfte. Geduldig war er wirklich, auch dann als ich ihn einmal stundenlang quer durch Köln lotste und wir immer wieder in Sackgassen landeten, weil zu der Zeit gerade ein Radrennen mitten in der Stadt stattfand. Nicht einmal das konnte ihn aus der Ruhe bringen.
Leider war dieses Idyll unserer frühen Kindheit nicht von Dauer und man trennte uns als wir erst 3 und 6 Jahre alt waren.Wir gingen beide unseres Weges bis ins neue Jahrtausend. Zufällig trennten wir uns fast zeitgleich von unseren Partnern und begannen miteinander zu telefonieren. Wir entdeckten, dass wir gar nicht so verschieden waren und nach vielen stundenlangen Telefonaten wurden wir das, was wir schon immer hätten sein sollen: Richtige Geschwister. Mehr sogar, wir wurden auch Freunde.
Nach ein paar Jahren lernte er seine große Liebe kennen und so waren wir ab da, oft auch zu dritt unterwegs.
Wir gingen ins Kino, verpassten keine Folge von Harry Potter, gingen auf Schatzsuche im Wald und natürlich wurde auch so manches Schnitzel oder Hähnchen verputzt.
Mit seiner großen Liebe, und manchmal auch unserer Mama oder meiner kleinen Maus fuhr er so oft es ging mit seinem heißgeliebten Käfer an die Nordsee. Das war seine zweite Heimat. Das Autofahren machte ihm so viel Spaß, dass er nicht den direkten Weg über die Autobahn wählte sondern in fast der doppelten Zeit auf den Landstraßen fuhr, ganz gemütlich. Oft entstanden bei solchen Ausflügen herrliche Fotos, die er am Computer noch besser machte. Fotografieren und Computer, das waren zwei seiner Hobbies. Und wie bei allem was ihm Spaß machte war er mit Eifer und Leidenschaft dabei und merkte nicht wie die Zeit verging.
Wenn ihn die Leidenschaft für etwas ergriff informierte er sich bis ins Detail über alle möglichen Dinge und wurde nicht müde jedem davon ebenso bis ins Detail darüber zu erzählen. Da war manchmal auch von uns jede Menge Geduld gefragt.
2008, kurz vor Weihnachten wurde aus meinem Bruder und seinem Schatz ein Ehepaar. Wir feierten im kleinen Kreis und freuten uns alle sehr.
Als er vor zwei Jahren nach Gedern zog, freute er sich über den Platz und die Möglichkeiten, die das Haus mit Garten bot. Viele Pläne hatte er für den Garten, leider ist er nicht mehr dazu gekommen alle zu verwirklichen.
Vor knapp einem halben Jahr wurde dann sein kleiner Max geboren, den er mit ganzem Herzen liebte und auf den er unheimlich stolz war. Ich bin froh, dass er das noch erlebt hat. Und ich bin auch sicher, dass er von da wo er jetzt ist, jeden Schritt seines Sohnes beobachtet und über ihm wacht.
Mein geliebter großer Bruder, ich bin unendlich dankbar für die Zeit die wir gemeinsam hatten und ich weiß, dass wir uns eines Tages wieder sehen.

March 09, 2011

Nägel machen


Zum Geburtstag habe ich mir alles gewünscht, was man braucht um Nägel mit Gel zu verstärken. Ich muss gestehen ich bin einfach zu geizig jeden Monat einen Haufen Geld in ein Nagelstudio zu stecken.
Also dachte ich mir, ich probier es mal selbst.
War auch gar nicht so schwer.
Sicher eine professionelle Nageltante würde wahrscheinlich die Nase rümpfen, aber ich bin nicht so anspruchsvoll.
Hier das Ergebnis: