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April 23, 2017

Erste Hilfe

In der Firma, in der ich arbeite, wird Wert darauf gelegt, dass geügend Ersthelfer im Team sind.
Bisher waren die zwar noch nie nötig (zumindest nicht im Büro, in der Produktion schon), aber man weiß ja nie.
Alle Freiwilligen haben gestern einen entsprechenden Kurs besucht.

Es ist gut sein Wissen immer wieder aufzufrischen, besonders wenn man es nicht immer mal wieder einsetzen musste.

Trotz des ernsten Themas hatten wir auch viel Spaß

Fachmännisches Anlegen von Kopfverbänden

Versorgung von schwersten Verletzungen

Auch in der stabilen Seitenlage immer gut eingepackt

Für jeden Teilnehmer ein Gesicht für die Beatmungspuppe

Erstmal die künstliche Lunge einbauen


Dann das Gesicht aufstecken

Und los geht's - 30x drücken, dann 2x Atemspende

Bleibt sicher
Alles liebe
Bianca

August 14, 2014

Robin Williams, oder was Depressionen wirklich sind.

Zur Zeit sind die Medien voll von Meldungen zum Tod von Robin Williams.
Und wieder ist das Wort "Depressionen" aktuell, wie schon bei vielen Prominenten, die für die Aussenwelt überraschend, den Freitod wählten.
Ich höre andere Menschen darüber reden. "Wie kann so einer Depressionen kriegen, der hat doch alles".
Das hat mich dazu veranlasst, über dieses Thema zu schreiben.

Ich will euch wissen lassen, oder zumindest versuchen, wie es sich anfühlt.
Ich will versuchen, es denen zu erklären, die nicht verstehen, wie jemand sich so wertlos, so unendlich einsam, so hilflos, so stumpf fühlen kann, egal wieviele tolle Dinge einem passieren oder wie perfekt das Leben nach aussen erscheint.

Ich selbst leide an Depressionen, gepaart mit Panikattacken, seit 7 Jahren.
Lange wusste ich nicht was mit mir los ist. Stundenlang schaute ich aus dem Fenster, ins Leere und fragte mich wie das Leben nur so weiter gehen kann. Ich fühlte einfach nur Leid, dazu eine Art von Übelkeit, unterschwellig, rund um die Uhr. Ich konnte nur daran denken, wie ich das schaffen sollte, wenn das nun den Rest meines Lebens so bleibt. Davon war ich felsenfest überzeugt. Genauso wie ich davon überzeugt war, dass es sich nicht lohnt zu einem Arzt zu gehen, ich war mir absolut sicher, dass die sowieso nichts finden und mir somit nicht helfen könnten.
Heute weiß ich es besser. Depressionen sind eine Krankheit.
Eine Krankheit, die von deiner Seele und deinem Körper Besitz ergreift bis nichts mehr geht.

 Depressionen,
- lassen mich die Einsamkeit suchen bis zum völligen Rückzug
- lassen mich tagelang auf der Couch liegen ohne jede Kraft um Aufzustehen
- lassen ein Gedankenkarussell in mir kreisen, dass die schrecklichste Achterbahn aussieht wie ein     
   Schaukelpferd.
- lassen mich Angst und Panik kriegen unter Menschen zu gehen
- lassen mich unter Druck hektisch und übertrieben aggressiv reagieren
- lassen mich müde werden, so unendlich müde
- lassen mich unentwegt fragen "Warum?"

Menschen mit Depressionen sind nicht verrückt.
Es muss auch nicht zwangsläufig etwas in ihrem Leben schief laufen.
Eigentlich ist es eine Fehlfunktion im Gehirn, mal ganz simpel ausgedrückt.
Das die Krankheit ausbricht kann viele Faktoren haben. 
Vererbung zum Beispiel, auch traumatische Erlebnisse oder Stress.
Es kann aber auch einfach so passieren.

Ich bin immer wieder gefragt worden, was ist der Auslöser.
So als müsste ich den nur finden, beheben und alles ist gut.
Fragt nicht, wie lange ich selbst danach gesucht habe, aber inzwischen nehme ich es als gegeben hin.
Ich glaube nicht mehr daran, dass Depressionen heilbar sind. 
Man kann nur lernen damit umzugehen,
Ich war auch kein Schwächling, oder sogenannter "Opfertyp" bevor ich krank wurde.
Im Gegenteil, ich kann mich gut verteidigen und habe manchmal eine echt große Klappe.
Ich bin nicht wirklich schüchtern, ich kann sagen was ich will, auch "Nein", wenn es nötig ist.
Deswegen haben es die Menschen in meinem Umfeld noch weniger verstanden.

Das alles macht es natürlich für Betroffene auch sehr schwer sich Hilfe zu suchen.
Hilfe zu bekommen ist nicht leicht. Psychiatrische Praxen und Psychotherapeuten haben monatelange Wartezeiten. Und gerade bei Psychotherapeuten ist nicht einmal gesagt, dass man bei dem ersten bleiben kann oder will, denn hier ist es erforderlich, dass man mit dem Gegenüber klar kommt.
Ich hatte einmal so gar eine Therapeutin, die mich jedesmal fragte, ob ich es okay finde, mich finanziell vom sozialen Netzwerk auffangen zu lassen. Ich habe ihr dann jedesmal wieder erklären müssen, dass ich nicht finanziell unterstützt werde, da ich mich in einem Angestelltenverhältnis befinde und nicht arbeitslos bin. Diese Tatsache schien sie immer wieder zu vergessen. 
Oder sollte sie etwa Vorurteile gehabt haben?

Ich hatte Gott sei Dank nie das Bedürfnis meinem Leben ein Ende zu setzen. Dafür bin ich dankbar.
Natürlich war ich zu den schlimmsten Zeit sehr verzweifelt und fragte mich, wie ich das durchstehen soll. Aber ich glaube ich wäre nie zum Äussersten gegangen.

Ich glaube nicht, dass man mit einer Aufklärung alle Menschen erreichen würde.
Es bleibt ein gewisses Stigma.
Denn wenn ihr euch auch noch so bemüht. Verstehen und nachempfinden kann Depressionen nur der, der es selbst erlebt hat. So wie wenn man nachempfinden will wie es ist ein Kind zu gebähren, es aber noch nie selbst erlebt hat. Das geht nicht. 
Das soll jetzt nicht entmutigen, im Gegenteil, wer von euch jemanden kennt, der unter Depressionen leidet, wendet euch nicht ab. Bietet eure Hilfe an, aber versucht keine Tipps oder Weisheiten aus dem Internet oder durch Hören-Sagen weiter zu geben, seid einfach nur da und bleibt es auch.
Es ist nicht leicht, das weiss ich.

Jeden kann es treffen.
Wenn du glaubst selbst betroffen zu sein:
Es gibt Hilfe, wirklich. 
Geh zum Arzt, vertraue ihm/ihr.
Keiner wird dich für verrückt erklären.

Es ist egal wer du bist oder wo du herkommst. 
Es ist egal wieviel du besitzt oder wie arm du bist.
DU bist wichtig, lass dir helfen.
Es ist nicht unmöglich, auch du kannst dein Leben wieder genießen.

Viel Glück.

January 30, 2014

Mal so zwischendurch...Ärztehumor / doctor's humor

Neulich musste mein Lieblingsmann sich einer Operation unterziehen.
Ein paar Tage davor hatten wir einen Termin in der Klinik zur Patientenschulung.
Dort erzählte eine Schwester etwas über den Aufenthalt und den Ablauf, ein Mitarbeiter des Sanitätshaus bot seine Dienste an, ein Arzt klärte über den Eingriff auf und dann kam der Anästhesist.

Wie wir alle wissen klärt der natürlich über die Narkose auf, und das tat er so:

"Wenn Sie im OP sind und Ihre Nadel (ja, er sagte Nadel, obwohl man heute weiß, dass es ein winziges Kunststoffschläuchelchen ist) gesetzt bekommen haben, dann spritze ich Ihnen durch diesen Zugang das Narkosemittel.
Es handelt sich dabei um PROPOFOL. Das kennen Sie alle seit dem Tod von Michael Jackson aus den Medien!"

Nun ging ein Raunen durch den Raum und der Anästhesist setzte ein sehr breites Grinsen auf.

"Ja", sagte er, "ab einer Gewissen Dosis setzt dabei die Atmung aus, weswegen Sie sofort beatmet werden. Und ich werde nicht, wie der Arzt von Michael Jackson, erstmal eine dreiviertel Stunde telefonieren gehen, ich verspreche, ich bleibe die ganze Zeit bei Ihnen, es kann also gar nichts passieren!"

Hach ja, sind wir jetzt nicht alle furchtbar beruhigt?

Was habt ihr an Erfahrungen gesammelt? Seid ihr auch schonmal so einem Ärztehumor begegnet.
Ich persönlich finde das wirklich witzig.

Schönen Abend noch,
eure Bianca.

Some time ago my favourite man had to go through surgery.
A few days before we went to the hospital where a nurse told us about the time being in hospital, a surgeon talked about the procedure, and there was this anesthesiologist explaining about the anesthesia. This is how he did it:

"After we have set a needle in your arm (yes, he said needle although we all know it not a needle it is a tiny plastic hose) I will inject the anesthetics. I will use PROPOFOL. You all know about this since the death of Michael Jackson!"

A murmur went through the room and the doctor put on a very wide grin.

"Yes", he said, "above a certain amount you will stop breathing, this is why you need to be intubated immediately. I will not, as Michael Jackson's doctor did, leave the room an telephone someone for 45 minutes. I promise, I will be with you the whole time. Nothing will happen to you.!"

Aren't we all a lot calmer now?

What are your experiences? Ever met a doctor with such humor?
I personally like it.

Have a nice evening,

Bianca

January 23, 2014

Mollie Makes me glücklich

Hurra,
ich habe wieder einmal etwas gewonnen.

Bei Litlle White Cottage gab es drei Ausgaben von der aktuellen Mollie Makes zu gewinnen.

Viele von euch kennen und lieben diese Zeitschrift, wie natürlich auch ich.
Es sind wieder viele tolle Inspirationen enthalten.

Vielen Dank an Little White Cottage.

Liebe Grüße
Eure Bianca


September 04, 2013

Gewonnen - I've won! - Zakka style

Juhu! Ich habe gewonnen.
Bei Sternwerfer gab es ein give-away und ich wurde gelost.
Und ganz schnell landete das Päckchen bei mir.
Was hab ich mich gefreut.

Es gab ein wundervolles Buch.
Und zwei Stöffchen hat Dorothee auch noch dazu gelegt.
Vielen Dank.

Hooray! I've won.
Sternwerfer made a lottery and I was picked.
Quickly the parcel arrived.
What a day.

I got a wonderful book.
And Dorothee even added two pieces of fabric.
Thank you.


April 18, 2012

Gewonnen, gewonnen! bei Sonnenblume

Hurra, ich habe etwas gewonnen.
Heidi hat hier alle aufgerufen einen Namen für Ihre neue Nähmaschine zu finden und mein Vorschlag hat ihr am besten gefallen.
Und als Belohnung hab es ein schnuckeliges Wellnesspaket mit Seife, Badepralinen, Handcreme, Kerze mit Duft und mehr.

Vielen Dank liebe Heidi, ich habe mich sehr gefreut und mir gefallen die Sachen alle sehr gut.



January 21, 2012

Radikalschnitt

Das...

minus das...

ergibt das!!!

Noch ein bisschen Farbe dazu und ich habe ein vollkommen neues ICH.
Mutig, gell? Aber ich finde es hat sich gelohnt! Wie gefällt euch die neue Bianca?

January 14, 2012

Ich werde alt

Viele, viele Jahre ging es ohne, aber nun mit 41 ist es soweit. Ich brauche eine Sehilfe für meine geliebten Stickereien. Zuerst nur abends und bei müden Augen, aber nun anscheinend rund um die Uhr.
Hier ist übrigens auch schon eine kleine Ecke meines neuesten großen Stickprojekt zu sehen. Lasst euch überraschen. Aber das kann noch dauern.

January 12, 2012

Ich seh rosa

Nein, nicht durch eine Brille.
Der Abendrothimmel ist es, den ich aus meinem Wohnzimmerfenster sehe.
Das sind also momentan, da ich ans Haus gefesselt bin, meine Erlebnisse.

November 06, 2011

Genesungswünsche

Von meinen Kollegen. Ist zwar schon ein paar Tage her, aber ich wollte es nicht einfach so entsorgen, ich fand es doch zu niedlich.